Tipps und Tricks

Jau, hier nun die wichtigsten Dinge fürs Marathonlaufen - neben dem Training. ):->

Also ...

Pilze. Nein nein, nicht die, die zwischen Leber und Milz passen ):->. Sondern die, die den Fuß bzw. den Nagel befallen. Von diesen Sorten rede ich hier. Speziell vom Nagelpilz.
Dieses Gewächs hat man sich schnell eingehandelt und bekommt es nur sehr langsam und schwierig wieder weg. Es fängt damit an, daß sich der Nagel eintrübt und leicht gelblich wird. Das breitet sich dann immer mehr aus und hat dann - wenn man nicht dagegen vorgeht - den ganzen Nagel, alle Nägel befallen ):-<

Was kann man dagegen machen? Klar, zum Arzt gehen. Der Verschreibt einem ein Mittel aus der Apotheke, ein Gel oder Salbe. Hiermit soll dann der betroffene Nagel behandelt werden. Oder aber, er will den Nagel ziehen ...
Meine Erfahrung sagt mir aber, daß diese Mittel 1) sehr teuer sind und 2) kaum helfen. Mir haben sie nicht geholfen.

Das ist aber kein Grund zu verzagen. Denn nach der intensiven Suche im Internet hab ich eine verrückte Sache gefunden und probiert: handelsüblicher Essig.
Ich habe also regelmäß (morgens und abends) meine Füße gewaschen, die betroffenen gelblichen Nagelstücke vorsichtig weggeschnitten und alle Nägel mit dem Essig großzügig betropft. So dann direkt in die Socken, in den Schuh.

Das hat zwar alles mehr als ein 1/2 Jahr gedauert, aber jetzt ist der Nagelpilz weg und meine Füße sind wieder in Ordnung. UND ... es hat kaum etwas gekostet ):->

Der Schuhkauf sollte sich nicht auf eine Marke beziehen. Wichtig ist, daß der Schuh paßt und gut sitzt. Ich habe festgestellt, daß ein passender Schuh eine halbe Nummer größer noch besser paßt. Sonst bekommt man beim Bergrunterlaufen an den Zehennägeln Blasen.
Die Laufschuhe solltest Du unbedingt in einem Fachgeschäft zu kaufen. Unter Fachgeschäft verstehe ich ein Sportgeschät, das über entsprechende Ausstattung und geschultes Personal verfügt. Gute Ausstattung, d.h. große Auswahl an Laufschuhen und sehr wichtig, ein Laufband mit Videoanalyse. Geschultes Personal heißt, daß der Verkäufer mindestens selber seit längerem Läufer ist. Durch das Laufband und die Vidoanalyse wird der Bewegungsablauf betrachtet und festgestellt, welcher Typ von Pronierer (wie ich auftrete) ich bin. Meist bekommt man dann auch noch seine Lauf-"Unarten" vorgehalten ):-> Mit diesen "Daten" wird dann der richtige Schuh ausgesucht!

100m vor dem Ziel
Die Laufkleidung sollte nicht scheuern - klar, oder? Das tut sie bei kurzen Distanzen auch nicht. Aber vielleicht so ab 30 km. Ich ziehe deshalb das T-Shirt, das Hautkontakt hat, mit den Nähten nach außen an.

Scheuerstellen sind meist:

Laufen bei niedrigen Temperaturen und schlechtem Wetter macht auch Spaß. Wobei es kein schlechtes Wetter, sondern nur falsche Kleidung gibt.
Die Blicke der Autofahrer, die einen Jogger bei Kälte und Regen/Schnee laufen sehen, sind einfach zu gut ):->
Nun gut. Heutzutage gibt es ja super duper multifunktionale Unterwäsche und Trainingsanzüge. Ich für meinen Teil habe nur eine lange Laufhose dieser Art. Alle anderen Wetterbedingungen fange ich durch eine unterschiedliche Anzahl von T-Shirts ab, die ich schichtweise trage - wie eine Zwiebel. Und das klappt super.
Die Hautkontaktschichten nehmen den Schweiß auf. Die mittleren Schichten halten warm und die außen, die halten den Wind ab.

Gut. Jetzt weiß ich zwar was ich anziehen soll, und wie. Doch was ist mit meiner Strecke bei schlechtem Wetter, bei Regen?. - Nichts, was soll damit sein? ):-> Außer gelegentlichen Pfützen und Schlammlöchern sollte es eigentlich keine Überraschungen geben. Doch zum Thema Pfützen gibt es was zu sagen:

Essen und Trinken beim Laufen muß auch trainiert werden. Kauen, schlucken und noch Luft holen haben es beim Laufen schon in sich. Auch kann man so testen, ob der Magen und die Verdauung Bananen und Äpfel überhaupt vertragen.

Bei Läufen von mehr als 15 km sollte man unterwegs etwas zu Essen und Trinken zu sich nehmen. Glücklicherweise habe ich hier Strecken, die Trinkwasserbrunnen bieten. Somit muß ich nur noch das Essen (Bananen) mitschleppen. Man glaubt nicht, wie gut so ein Schluck Wasser und ein Stück Banane tun können.

Ja, und noch ein wichtiger Punkt, der meist erst bei längeren Strecken das Leben schwer macht: "Ich muß mal!" Nein, nicht das "Kleine" - das wäre zu einfach ):->
Durch das dauernde Schütteln wird die Verdauung angeregt. Wer das noch nie erlebt hat, der wird sich wundern ):-> Schlagartig drückt es und - klar, oder - keine Toilette in der Nähe. Jetzt ist Kreativität gefragt ...
Also, vor längeren Läufen unbedingt "Ballast abwerfen". ):->

Läufe bei Dunkelheit haben ihren Reiz. Ich kann jedoch nur jedem empfehlen, sich hell anzuziehen bzw. mit Leuchtweste zu laufen. Wer nicht glauben mag, wie unsichtbar man mit dunkler Kleidung in der Dunkelheit sein kann, der mache mal folgenden Test:
Man gehe mit einer Person seiner Wahl in der Dunkelheit auf eine Wiese. Die Person ist total dunkel bekleidet und geht aus einer Entfernung von ca. 100 m gerade auf den Läufer zu. Es sollte kein Problem sein, bis auf wenige Meter unbemerkt heranzukommen!!!

Wenn man bei einem großn Lauf startet, z.B. einem Marathon, dann spielen einem die Nerven schon mal Streiche. Obwohl man schon bestimmt X-Mal auf der Toilette war, muß man schon wieder! Boh, ne. Alle Toiletten sind besetzt. Doch endlich, endlich wird eine frei. Jetzt aber ...
Und, was ist? Na klar, oder? Es ist kein
Toilettenpapier mehr da! Na toll!!!
Also, schleppe eine (schon fast verbrauchte) Rolle Toilettenpapier mit in den Startbereich. Sicher ist sicher. Man weiß ja nie ... ):->


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